Schade, dass meine Gestalterin Ursula Steinhoff nicht im Netz unterwegs ist – so muss ich sie immer in Abwesenheit feiern. Ihre Arbeit ist unglaublich wichtig für den Verlag, weil sie meine Coverideen

Aktuelle Rezensionen und Empfehlungen:

Wuschel hat dieses Buch rezensiert.
Beschreibung:
Als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht bleibt dieser trocken. In Kalifornien bestand schon seit geraumer Zeit das Problem, dass es kaum mehr Wasser gab. Doch auch am nächsten Tag scheint keine Besserung in Sicht. Selbst die Supermärkte sind in kürzester Zeit leer gekauft. Die Medien berichten, dass das Problem alsbald behoben werden soll und man daran arbeite, aber die Situation spitzt sich immer weiter zu. Es kommt zu Ausschreitungen, Plündereien und die Welt scheint Kopf zu stehen.
Meinung:
Das Buch wurde mir bereits vor Monaten von Erin Lenaris empfohlen, da die Wassernot auch in ihrer Trilogie - "Die Ring-Chroniken" - eine wichtige Rolle spielt. Aufgrund dessen stand für mich fest, dass ich es definitiv lesen muss sobald es auf Deutsch erscheint. Schon beim Lesen ihres Buches war ich sehr erschüttert, aber dennoch bei weitem nicht so ergriffen wie bei dem Buch "Dry", denn in den Ring Chroniken erschien alles so weit weg - und ich will hier sicher keinen Vergleich anstellen, denn beide Bücher fand ich ausgesprochen gut!
In "Dry" begleiten wir Alyssa, ihren Bruder und den Nachbars-Jungen durch die Zeit des sog. "Tap Out" - ein Name, den die Regierung und die Medien für diese Katastrophe auserkoren hatten. Da der Klappentext nicht all zu viel verrät, möchte ich auch gar nicht so sehr auf die Geschichte eingehen. Fakt ist, dass sie mir gewaltig unter die Haut ging. Als ich das Buch las befand ich mich gerade auf Korsika im Urlaub. So war ich quasi permanent von Wasser umgeben. Zudem merkte ich, wie mich das Buch noch wachsamer machte. Ob dieser Zustand anhält weiß ich nicht, aber ich hoffe es. Denn man überlegt sich immer zwei Mal ob man einen Schluck aus seiner Wasserflasche nimmt. Man fragt sich ob nicht auch ein feuchtes Tuch reicht um mal schnell die Hände vom Staub zu befreien, statt direkt den Wasserhahn voll aufzudrehen. Ich fing an Geschirr nur noch einmal am Tag zu spülen, denn so sparte ich mir einmal Spülwasser. Mein liebstes Beispiel ist wohl der eine Tag unter der Dusche. Wer schon campen war, der weiß, dass die Intervalle in den Duschen oft eine mittlere Katastrophe sind. An einem Tag erwischten wir einen Platz, der einfach genial war; optimal. Als Frau mit mittellangen Haaren reichten tatsächlich zwei Intervalle um komplett geduscht zu sein. Scheinbar duschte neben mir ein Tier, denn er/ sie/ es betätigte die Dusche mindestens 4-5 Mal, wenn nicht sogar öfter. Die Dusche lief als ich rein ging und lief als ich mich schon wieder fertig machte. Ich will gar kein Moralapostel sein und dieses Buch hat mich sicher noch sensibler werden lassen, aber da hätte ich doch wirklich gern was gesagt - nur leider war die Wahrscheinlichkeit der selben Sprache gering.
Doch ich schweife ab! Die Geschichte wurde immer wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was ich recht interessant fand, da man so immer die jeweilige Gefühlslage der Personen mit bekam. Wie jeder Einzelne mit der Situation umging, sich wünschte oder hoffte. Zwischendurch hatte ich sogar das Gefühl Unterschiede im Stil zu bemerken, was ich auf der Autorenduo von Vater und Sohn zurückführte. Es waren keine gravierenden Unterschiede. Einfach kleine Auffälligkeiten. Das machte das Leseerlebnis für mich noch unterhaltsamer, da man noch mehr in der Situation war und die Personen auch mehr als eigenständige Individuen sehen konnte. Ich habe oftmals mit gelitten.....
Froh war ich ja tatsächlich darum, dass es ein Jugendbuch ist. Warum? Wie schon gesagt, ich habe mit gelitten. Und jetzt sind wir mal ehrlich: Was wäre ein Jugendbuch ohne Happy End? Das war oftmals mein einziger Trost. Ich hatte solche Horror-Szenarien im Kopf. Vor allem als sich alles immer mehr zuspitze. Aber bitte nicht falsch verstehen, denn solch einen "Schaden" kann man nicht einfach beheben - außer man heißt vielleicht Noah und ist mit der Arche unterwegs, wobei das auch kein so richtiges Happy End ist, außer eben für Noah. Es ist ein passendes Ende, welches mit unter aufzeigt, dass man zwar mit einem Flicken noch irgendwo hinkommt, aber auf lange Sicht braucht man eben doch einen neuen Reifen.
Ich weiß gar nicht groß was ich zu dem Buch noch sagen soll, außer das man es unbedingt lesen sollte, wenn man sich für die Thematik und etwaige Folgen interessiert. Die Autoren zeigen auf gelungene Art auf wie sich verzweifelte Menschen verhalten können; der Drang nach Überleben aus einem macht. Was ich mir vielleicht sogar wünschen würde, wäre eine Art Vorgeschichte zu dem Buch, denn man erfährt, dass es wohl schon zuvor diverse "Probleme" gab, aber die wirkliche Erklärung sowie warum es nur in dieser bestimmten Region zu diesem extremen Notstand kam fehlte mir. Man kann das wohl so hinnehmen wie es ist, aber hier würden mir wirklich die Gedanken der Autoren interessieren; die Hintergründe.
Fazit:
Ein packendes Buch über eine Thematik, die man nicht einfach unter den Teppich kehren sollte.

Wuschel hat diesem Buch Mojo gegeben.
"Ein packendes Buch über eine Thematik, die man nicht einfach unter den Teppich kehren sollte."

tweed hat dieses Buch rezensiert.
Klappentext: "Simone Porter musste mit einem schweren Schicksalsschlag fertigwerden. Vor achtzehn Jahren wurde ihre sechs Monate alte Tochter entführt. Als ein Mädchen mit Namen Grace sich bei ihr meldet und erklärt, ihre Tochter zu sein, glaubt Simone ihr nicht. Doch das Stofftier, das Grace bei sich hat, lässt sie zweifeln. Genauso einen Plüschhasen hat ihre Tochter besessen. Grace aber behauptet noch etwas anderes: dass sie aus Notwehr einen Mord begangen hat und dass sie dringend Hilfe braucht. Simone ist hin und her gerissen – und dann verschwindet Grace wie ihre Tochter damals. "
Kathryn Croft hat mich mit dem zweiten Thriller, den ich von ihr gelesen habe, wieder in ihren Bann gezogen. Das Thema Kindesentführung ist berührend, was gibt es Schlimmeres als sein Kind zu verlieren, nicht zu wissen was mit ihm geschehen ist? Simone und Matts Beziehung ist an diesem Trauma nicht zerbrochen, sie haben gelernt mit dem Verlust ihrer Tochter zu leben. Doch vergessen ist sie nicht. Die Autorin schafft es, dass man sich Simone nah fühlt, sich in sie hinein versetzen kann. Ihre Gefühle sind nachvollziehbar, auch ihre Handlungen. Als Hauptprotagonistin ist sie gut angelegt, die anderen Figuren bleiben blasser.
Der Schreibstil ist schön flüssig, einige Kapitel sind aus der Sicht des Entführers geschrieben, so dass man einen Einblick in seine Geschichte erhält. Ich hatte ab der Hälfte einen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat, die ganze Auflösung hat mich dann trotzdem noch überrascht.
So fesselnd die Story ist, hätte ich mir insgesamt etwas mehr Spannung gewünscht und aus der Auflösung hätte man definitiv mehr machen können, aber der Showdown zum Schluss ist ausgeblieben.
Fazit: Insgesamt hat mich der Thriller überzeugt, eine dichte und komplexe Story mit berührendem Thema.

carsten hat diesem Buch Mojo gegeben.
"absurdes theater im zweites WK. auf einer basis auf malta wird geschmuggelt, geschoben und gehandelt. keiner will die bomber fliegern, aber alles verrücktsein nützt nichts. muss man mehrmals lesen."

tweed hat dieses Buch rezensiert.
"10 Stunden tot" ist der vierte Teil der Fabian-Risk-Reihe, ein fesselnder und dichter Thriller, der es in sich hat. Man sollte auf jeden Fall die vorigen Teile gelesen haben, Quereinsteigern könnte es schwer fallen, den Einstieg zu finden, da Handlungen aus den vorigen Teilen fortgeführt werden. Zudem gibt es eine Menge an Protagonisten und viele verschiedene Stränge. Aber wer diese Herausforderung liebt, ist hier genau richtig.
Fabian Risk ist noch von den Ereignissen aus Teil 3 erschüttert, seine Familie zerrüttet, er hat sich eine Auszeit genommen. Doch viel zu schnell ist er wieder im Dienst, denn die Kollegen sind mit den aktuellen Fällen überfordert und brauchen seine Hilfe. Ein Junge wird brutal ermordet, ein Flüchtlingsheim brennt und dann gibt es noch Morde, die das Team in Atem halten. Parallel dazu ermittelt Fabian Risk im Alleingang gegen einen Kollegen, er hat einen Verdacht, von dem niemand außer ihm weiß.
Eine Vielzahl an Strängen erfordert die Aufmerksamkeit des Lesers, es ist definitiv kein Thriller, den man mal so nebenbei lesen kann. Belohnt wird man mit einem sehr dichten Plot, bei dem man eigene Überlegungen anstellen kann, wie alles zusammenhängt, wie die losen Fäden verknüpft werden. Das Ermittlerteam wirkt zuweilen überfordert und etwas planlos, am meisten konnte ich mit Risk mitfiebern. Kollegin Lilja wird dazu noch persönlich angegangen, doch anstatt sich ihren Kollegen anzuvertrauen, versucht sie dieses Problem alleine zu lösen. Irgendwie wird nicht zusammen ermittelt, sondern jeder ermittelt mehr oder weniger im Alleingang.
Am faszinierendsten waren für mich die Einblicke in die Psyche des Würflers, alleine das Ausdenken seines komplizierten Würfelkonzepts ist grandios. Aber auch Risks Nachforschungen gegen einen Kollegen sind super spannend, der Cliffhanger am Ende macht neugierig auf den nächsten Teil.
Fazit: Alles in allem ein wahrer Pageturner, fesselnd, den Leser fordernd und atmosphärisch dicht. Einen Stern Abzug gibt es für den Schluss, bei dem einiges offen bleibt und wohl im nächsten Teil fortgeführt wird. Für Fans der Reihe jedenfalls ein Must-Read.

tweed hat diesem Buch Mojo gegeben.
"Eine dichte und komplexe Story mit berührendem Thema, die noch etwas mehr Spannung gebraucht hätte"

Buchensemble hat dieses Buch rezensiert.
AUF EIGENE VERANTWORTUNG – VON DER LIEBE UND ANDEREN DÄMONEN
In einer Welt voll Aberglauben, Gottlosigkeit und religiösem Fanatismus wird die zwölfjährige Sierva María von einem tollwütigen Hund gebissen. Sie erkrankt nicht, doch ihr Vater, der im Angesicht ihres mögliches Todes plötzlich überfürsorgliche Liebe empfindet, wird überredet, sie in ein Kloster zu bringen, um sie den Heilkünsten der Nonnen zu überlassen. Das Mädchen, das zwischen Sklaven aufgewachsen ist, gebärdet sich wild und es entsteht das Gerücht, sie sei vom Teufel besessen. Um diesen auszutreiben, schickt der Bischof Pater Cayetano Delaura, der sich in das Kind verliebt und stattdessen eine Liebesbeziehung zu ihr beginnt.
Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe:
Mich gefragt, was ich zum Teufel ich da gerade gelesen habe
Mich gewundert, warum ich das Buch überhaupt gelesen habe
Und mich gefragt, ob ich dieses Buch nocheinmal lesen würde, mit dem Wissen, das ich jetzt habe
Mein Eindruck zu Von der Liebe und anderen Dämonen:
Gemischte Gefühle hinterlässt die Lektüre von „Von der Liebe und anderen Dämonen*. Einerseits die wunderschöne Sprache des Autors, andererseits die sonderbare Thematik, die Widerlichkeiten, die so grotesk in den Vordergrund gerückt werden. Und die Frage, ob ich ein Buch mit einer solchen Liebesgeschichte überhaupt mögen darf. Wie eine Ausstellung, deren Bilder zwar schön sind, aber irgendwie auch ekelerregend und eine Thematik haben, die einen dezent verstört zurück lassen – „Immer diese schrägen Künstler halt“. Oder so.
Die vollständige Rezension von M. D. Grand kannst du beim Buchensemble lesen. https://www.buchensemble.de/von-der-liebe-und-anderen-daemonen/

tweed hat diesem Buch Mojo gegeben.
"eigentlich ein sehr fesselnder Thriller, wenn da nicht das Ende wäre, das keines ist. Jetzt bleibt nur, auf den nächsten Teil zu warten"

claudiareinländer hat dieses Buch rezensiert.
Klappentext:
Kaum zwanzig Jahre nach der normannischen Eroberung sind die Gräben zwischen der alteingesessenen Bevölkerung und den neuen Herren immer noch tief. Sire Geoffrey hat als Vertreter des normannischen Adels eine Angelsächsin geheiratet und führt ein grausames Regiment. Sein Sohn Roger sehnt sich nach der Anerkennung durch den Vater, wird aber von ihm gedemütigt. Hoffnung findet Roger in seiner Beziehung zu Gwennaol, dem bretonischen Mädchen. Doch je besser die beiden sich kennenlernen, umso mehr gerät Roger in ein tödliches Spiel, das nicht nur das Leben seiner Familie bedroht, sondern auch seine Liebe zu Gwennaol auf eine harte Probe stellt.
Cover:
Im Hintergrund sieht man ein historisches Gemäuer. Im Vordergrund erkennt man eine junge Frau, verhüllt in einen grünen Umhang.
Das Cover finde ich sehr schön gewählt. Es sieht interessant aus und weckt das Interesse.
Meinung:
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Es lässt sich gut lesen und man kommt gut voran.
Die Kapitel sind klar und deutlich gegliedert und auch in den Kapitel ist eine deutliche Gliederung durch weitere kleine Überschriften sehr gut gelungen. Das Glossar am Ende mit den fremdsprachlichen Ausdrücken und den Personen, gefällt mir auch sehr gut. Eine wirklich tolle Sache, die für mich ein weiteres iTüpfelchen an diesem Buch war.
Die Umgebung, Handlungen und Charaktere sind sehr gut, bildlich und detailliert beschrieben.
Die Umgebung konnte man sich aufgrund der bildlichen Beschreibungen sehr gut vorstellen.
Auch in die Charaktere konnte man sich sehr gut hineinversetzten, da diese sehr gut ausgearbeitet wurden, mit viel Tiefe und Leidenschaft. Auch die Entwicklung der Charaktere war sehr schön mit anzusehen und mitzuerleben. Vor allem Roger hat sich im Laufe des Buches sehr stark entwickelt und zum Glück deutlich abgesetzt uns abgegrenzt zu seinem Vater, der eher unsympathischer Natur ist.
Das Verhältnis zwischen Roger und seinem Vater, ist nicht gerade das Beste und noch dazu steht Roger im Schatten seines Bruders, auch als dieses bereits ums Leben gekommen ist.
Doch als Gwennaol, das bretonische Mädchen, in sein Leben tritt findet er Liebe, Anerkennung, Zuneigung und Hoffnung.
Leider ist dies schnell durch viele sich überschlagende Ereignisse und Morde überschattet. Eine Art Krimi beginnt und die Spannung ist grenzenlos.
Zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.
Mir hat diese historische Geschichte sehr gut gefallen. Gefallen hat mir auch die Mischung aus Krimi, Liebe und Spannung. Ein sehr gelungener Mix.

claudiareinländer hat diesem Buch Mojo gegeben.
"Spannende historische Liebesgeschichte mit Krimielementen"

miss_mesmerized hat dieses Buch rezensiert.
Claude Ballard is a legend in film making. Having started at the times of the brothers Lumière and the silent film, his „The Electric Hotel“ was a highly innovative masterpiece which is meant to have been lost for decades. Yet, when a student comes to interview Ballard about his life and work, he not only learns about the beginning of the moving pictures, but also makes an interesting discovery.
Dominic Smith’s novel is a must read for film lovers, at the example of Claude Ballard who wanders the streets of Paris and New York of 1910 to capture real life through the lens, the history and development of the silent film is narrated. His only film – “The Electric Hotel” – could have been a great success, but times weren’t easy and so were the women, first and foremost Sabine Montrose the actress who had the main role in his film and his life.
The cinematic background is clearly well researched and also the times that the characters remember come to life vividly. Yet, I am not enough into cinema to really enjoy this intensive read and the characters were quite hard for me to relate to. I am sure that readers with more interest I the topic will find a lot more delight in the novel than I did.

breonna hat diesem Buch Mojo gegeben.
"Ich habe Manuel und Gerold, der ziemlich unsanft aus seiner Lethargie gerissen wird, schnell ins Herz geschlossen und bis zum Schluss mitgefiebert, wer der anonyme Wohltäter ist."

breonna hat diesem Buch Mojo gegeben.
"Bei dieser märchenhaften Geschichte vermischen sich Realität und Fantasie zu einer berührenden, stimmungsvollen Erzählung aus der Weite und Einsamkeit Alaskas."

breonna hat diesem Buch Mojo gegeben.
"Die tiefe Vertrautheit der Hauptcharaktere hat mich sehr berührt. Letztendlich eine recht vorhersehbare Geschichte, aber trotzdem habe ich es sehr genossen, die beiden ein Stück zu begleiten."




















